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Das war Dresden

Anfang Juli ging es gemeinsam mit der Freundin für ein paar Tage auf Urlaub nach Dresden. Nach der Anreise mit dem Bus wurde die wunderschöne Altstadt bewundert. Ein paar Schnappschüsse kamen während dem Sightseeing dazu und am Abend ergab sich die Möglichkeit zur blauen Stunde die klassischen Ansichten des Altstadtpanorama von der Elbe aus zu fotografieren. Einige  meiner Lieblingsfotos habe ich hier zusammengefasst.


Mit dem Polfilter am Donaukanal

Neulich, an einem sonnigen Nachmittag im Februar, war ich am Donaukanal spazieren. Mit dabei meine Kamera und einem neuen Polfilter den ich unbedingt ausführen wollte. Ein Polfilter ist nur für polarisiertes Licht, also Licht welches in einer Ebene orientiert ist, durchlässig. In der Fotografie ist das nützlich um Reflexionen auf Oberflächen zu minimieren oder zu verstärken. Gegen den Himmel gerichtet wird ebenfalls ein Teil des Lichts gefiltert und der Himmel verliert an Leuchtkraft, welches sich in einem tieferen Blauton niederschlägt. Also ideal um einen überbelichteten Himmel zu vermeiden. Dieser Effekt tritt am stärksten im 90°-Winkel zur Sonne auf und nimmt in beide Richtungen ab.

Hier einige Bilder welche den Unterschied verdeutlichen. Links ist das Foto ohne und rechts mit Polfilter zu sehen. Die Aufnahme erfolgte freihand und wurde am PC deckungsgleich (mehr oder weniger) übereinander gelegt. Um die Bilder angemessen vergleichen zu können wurden sie mit den gleichen Einstellungen bearbeitet. (Hauptsächlich wurden die Tiefen angehoben und die Sättigung etwas erhöht.) Für die Verkleinerung wurden beide Versionen leicht nachgeschärft.

 Donaukanal mit Ringturm von der Salztorbrücke aus.

Urania und Uniqua-Tower.

Bei beiden Fotos befand sich die Sonne ungefähr 90° auf der linken Seite. Eine Abschwächung des Polfiltereffekts ist dabei zur linken Bildhäfte bemerkbar. Was am stärksten ins Auge fällt, ist der erhöhte Kontrast durch den dunkleren Himmel und das hervortreten der Wolken, welche ohne Polfilter im hellen Himmel fast untergegangen wären. Auch Spiegelungen an Gebäudeglasfronten und Reflexionen wurden verringert.

 

Als Abschluss gibt es von der Urania ein dezentes Gegenlicht-Lensflare-HDR aus drei Aufnahmen mit je einer Blende unterschied.


Ausblick über Wien

Der erste Beitrag im Jahr 2015 und ich starte mit etwas Vergänglichem. Bis zum Ende des vorherigen Jahres konnte man den Aussichtsturm, „Bahnorama“ genannt, am neu gebauten Wiener Hauptbahnhof besuchen. Eigentlich dafür gedacht den Baufortschritt des Bahnhofs über die letzten 4,5 Jahre mitzuverfolgen, hatte man jedoch auch von dem ~67 Meter hohen Turm einen tollen Ausblick über die Stadt. Ich nutzte diese letzte Gelegenheit um einen Blick auf die Stadt bei Sonnenuntergang zu erhalten.

 

Ein Teil des beleuchteten Hauptbahnhofs und der ÖBB-Konzernzentrale mit der Spiegelung des Sonnenuntergangs.

 

Die gleiche Blickrichtung wie beim vorherigen Bild. Das Arsenal im Vordergrund, Gasometer, Kraftwerk Simmering und der Richtfunkturm von links nach rechts.

 

Etwas nord-östlicher sieht man in der Entfernung den Donauturm und die UNO-City, mit dem markanten DC-Tower 1. Im Vordergrund erkennt man das Riesenrad und Teile des Praters.

 

Ein Panorama aus drei Aufnahmen, welches den gesamten Hauptbahnhof zeigt.

 

Als Abschluss gibt es in westlicher Richtung einen wundervollen Sonnenuntergang hinter den Hochhäusern der Wienerberg-City.


Olympus Photography Playground

Bis zum 19.12.2014 fand in der Postgasse 10 in Wien der Olympus Photography Playground statt. Dort konnte man Installationen von nationalen und internationalen Künstlern bewundern. So weit, so gut, jetzt kommt aber der Clou! Anders als bei normalen Ausstellungen war hier das Interagieren und Entdecken der Werke mit der Kamera ausdrücklich erwünscht. Zu diesem Zweck gab es die Möglichkeit Kameras von, erraten, Olympus auszuleihen und damit die Ausstellung zu erleben. Als i-Tüpfelchen waren der Eintritt und das Verleihen kostenlos und die geschossenen Bilder konnten dank geschenkter Speicherkarte nach Hause genommen werden!

Zum Ausprobieren der Olympus-Kameras hatte ich mich für die OM-D E-M5 mit dem Zoomobjektiv 12-50mm f/3.5-6.3 und der Fixbrennweite 45mm f/1.8 entschieden.

 

Von den ausgestellten Kunstwerken hatte ich mich auf zwei besonders fokussiert (haha). Das wäre zum Ersten die Installation SWARM des Wiener Visual Artist Kollektivs NEON GOLDEN. Ein komplett abgedunkelteter Raum, in dem rote Lichterketten von der Decke hingen. Diese leuchteten in Wellen auf und tauchten den gesamten Raum in ein tiefes Rot. Diese interessante Stimmung versuchte ich mit Fokus- und Bewegunsunschärfe einzufangen.

 

Die zweite Installation war, „White Noise,2014“ von Erik Olofsens. Eine futuristische, spiegelnde Edelstahl-Installation welche mitten im Raum hing. Die spiegelnde, fragmentierte Oberfläche bot eine kreative, aber auch fotografische Herausforderung. Hier verwendete ich das 45mm f/1.8 für ein paar bokehlastige Nahaufnahmen.


Hochstrahlbrunnen, Russendenkmal und Karlskirche

Am Dienstag, den 19.8., zufällig auch der 175. Geburtstag der Fotografie, habe ich mich mit Georg zu einem spontanen „Fotowalk“ in Wien getroffen. Ausgesuchte Orte waren der Schwarzenbergplatz mit dem Hochstrahlbrunnen und dem Russendenkmal gefolgt von einem kurzem Abstecher zur Karlskirche.

Angefangen haben wir beim Hochstrahlbrunnen bei Sonnenuntergang. Mitsamt der wechselnden Beleuchtung des Brunnes und dem rosa Abendhimmel vergebe ich hierfür 11/10 Kitschpunkten.

 

Ein spontanes Making-of wie Georg mit der mittigen Aufnahme vom Brunnen dran war.

 

Mit fortschreitender blauen Stunde gingen wir dann hinter das Russendenkmal wo dieses interessante Panorama aus 5 Hochformataufnahmen mit fast schon Fisheye-Perspektive entstand.

 

Ebenfalls ein Panorama aus 6 Hochformataufnahmen. Im Gegensatz zum vorherigen Panorama wirkt der Säulengang hier annähernd gerade.

 

Georg bei einer Langzeitbelichtung des Verkehrs vor dem Brunnen.

 

Karlskirche-bei-NachtZum Abschluss ging es dann noch zur toll beleuchteten Karlskirche. Hier eine Hochformataufnahme mit Wasserspiegelung.


Am Donaukanal

Letztens war ich abends am Donaukanal mit Kamera und Stativ unterwegs. Dort habe ich ein paar Aufnahmen von der Urania und Umgebung geschossen. Wie es mit der Zeit dunkler wurde sind auch (gezwungenermaßen) noch ein paar Langzeitbelichtungen dazugekommen. Ich lasse jetzt einfach die Bilder sprechen.

 


Das war „Erdwärts“

Letzten Samstag den 12.4.2014 war es endlich soweit! Es fand meine erste Fotoausstellung, gemeinsam mit der Tanzveranstaltung „Erdwärts“, statt. Im Südfoyer des Hollabrunner Stadtsaals konnte man einige meiner persönlichen Lieblingsbilder aus Natur & Makro betrachten.

Trotz des großen Andrangs habe ich mich über jedes neugierige Gesicht und jede interessierte Frage sehr gefreut!

Während der Tanzveranstaltung wurde auch mein Zeitraffervideo „NIGHTSKY“ gezeigt. Die positiven Reaktionen aus dem Publikum waren umwerfend. Für alle die es verpasst haben, oder es gerne nocheinmal sehen möchten, hier ist das Video.

NIGHTSKY from Philipp Andre on Vimeo.


Photophil.at im neuen Design 1

So, dann wäre dies nun der erste Beitrag, mit dem ich meine neue Seite im Blog-Format in Betrieb nehme! Ich war nicht zufrieden mit dem Aussehen und dem Handling meiner Seite. Ich empfand das Design sperrig und statisch, die Navigation klicklastig und es dauerte lange Aktuelles zu finden. Deshalb entschloss ich mich die Seite als Blog zu führen.

Was bedeutet das für dich und welche Vorteile bringt es?

  • einfache Navigation
  • weniger Klickorgien und überladene Galerien
  • eine immer aktuelle Startseite und somit,
  • sofortige Information über neue Beiträge und Fotos

Eine genauere Beschreibung des Menüs:

  • Es handelt sich um ein fixiertes Menü. Das bedeutet, dass es nicht mitscrollt und so eine leichte Navigation ermöglicht, wenn man sich irgendwo auf der Seite befindet.
  • Die Startseite ist jetzt die Seite wo die Action abgeht und man auf den ersten Blick alles Wesentliche und Aktuelle vor sich hat! Neue Fotos und Beiträge werden chronologisch angezeigt und sind durch einfaches scrollen zu erreichen.
  • Für neue Besucher eignet sich der Punkt „Highlights“. Hier findet man eine Sammlung meiner bisherigen Lieblingsbilder nach Kategorien unterteilt und ist dafür gedacht sich einen schnellen Überblick zu verschaffen.
  • Wer nicht nur etwas über die Bilder, sondern auch etwas über mich erfahren möchte, der kann dies am Menüpunkt „Über mich“ tun. Hier findet man einen kurzen Vorstellungstext sowie meine Kontaktdaten.

Gut! Das wäre es fürs Erste, mehr fällt mir auch nicht ein was ich noch dazu schreiben könnte. Danke fürs Lesen und die Aufmerksamkeit,

Philipp